„Und Heimat ist nur, wo mit dir ich bin“

Großen Zuspruch erfuhr die musikalische Lesung mit Christina Schäfer und Marie-Therese Daubner. Die beiden Künstlerinnen zeichneten die Stationen des Lebens der Dichterin Mascha Kaléko nach. Christina Schäfer gab der Dichterin ihre Stimme und traf genau den Ton deren Gedichte. Melancholie und Witz, Poesie mit einer Prise Ironie kennzeichnen die Texte der Mascha Kaléko, die im Berlin der 20er Jahre die Herzen ihres Publikums im Sturm eroberte.

Mit Herz und Schnauze hauchte Schäfer den Gedichten Leben ein und ließ die Biographie einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen des 20sten Jahrhunderts Revue passieren.

Dazu spielte Marie-Therese Daubner Stücke von Hans Werner Henze und Paul Hindemith, Max Reger und Dmitri Kabalewski – zeitlos und rau, fragend und sehnend. Und immer wieder spielte sie Sätze aus J.S. Bachs Suiten, dem Komponisten, den die Dichterin Kaléko so sehr liebte.
Es war ein stimmiger und ergreifender Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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