Schweinfurter Tagblatt vom 19.07.2013

Einen Bogen vom Main bis nach Tansania hat der Gottesdienst der evangelischen Innenstadtgemeinden auf der Mainbühne gespannt. Es ging ums Wasser, ums Wasser, das in Afrika ein ganz besonderes Gut ist. Dazu informierte Aneth Lwakatare, die beim Referat für Menschenrechtsfragen der „Mission/Ein Welt“ arbeitet. Gründe für den Wassermangel in ihrer Heimat lägen darin, dass Quellen privatisiert werden und die Menschen „Prepaid-Wasser“ kaufen müssen, beispielsweise in Eimern. Verschmutztes Trinkwasser sei eine der hauptsächlichen Krankheitsursachen. Teilnehmer des Gottesdienstes erfuhren bei einer Mitmachaktion, wie schwierig es ist, einen 10-Liter-Eimer Wasser auf dem Kopf zu transportieren. Ausgerichtet wurde der Gottesdienst vom Special-Team der Christuskirche. Für Pfarrerin Valerie Ebert-Schewe war es das letzte Special, sie wechselt mit ihrem Mann nach Nürnberg. Seitens der rund 280 Gottesdienstbesucher gab es eine beeindruckende Kollekte von 1170 Euro für Projekt von Mission/Eine Welt für den Bau eines öffentlich zugänglichen Brunnens bei einem Waisenhaus.

Schweinfurter Tagblatt, 19.07.2013 / kör

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