Schweinfurter Tagblatt vom 25.05.2013

Pfarrerin Grit Plößel wechselt von Dittelbrunn nach Niederwerrn

Nach acht Jahren auf der Pfarrstelle Schweinfurt-Christuskirche II hat Pfarrerin Grit Plößel in der „Arche“ Abschied von den von ihr betreuten Ortsteilen Dittelbrunn, Maibach, Hambach, Pfändhausen, Holzhausen und Schweinfurt-Haardt genommen. Sie bleibt dem Dekanat Schweinfurt aber erhalten. Nur rund zehn Kilometer Luftlinie trennen ihre neue Wirkungsstätte Niederwerrn von Dittelbrunn.

Die Pfarrerin hielt sich an den Pfingstpredigttext aus dem Alten Testament, der zurzeit der Wüstenwanderung Israels spielt: Gott entlastet Mose, der am Ende seiner Kraft ist, weil das murrende Volk liebend gern nach Ägypten zurück möchte. Er stellt Mose 70 Männer an die Seite, die nun gemeinsam die Verantwortung tragen. Plößel übertrug diese Begebenheit auf die Verantwortung von Pfarrern für ihre Gemeinde. Gott sei Dank leite in der evangelischen Kirche der Kirchenvorstand die Gemeinde mit. In einem persönlichen Rückblick dankte sie den vielen Menschen, die sich in der Christuskirche und in der Arche engagierten, und nannte exemplarisch den Familienausschuss, das Go-Kids-Team, Konfirmandenteams und Ökumenekreise. Sie habe acht Jahre in einer lebendigen, engagierten Gemeinde gearbeitet. Mut machend schloss sie: Zwar werde die Vakanzzeit nicht leicht werden, doch „der Geist will unseren Blick nach vorn richten“.

Dekan Oliver Bruckmann betonte, die Seelsorgerin habe, auch als Dekanatsjugendpfarrerin seit 2009, besonders die Kinder, Jugend und Familien im Blick gehabt. Nachdem er Plößel von ihrem Dienst in der Christuskirchengemeinde entbunden und gesegnet hatte, verabschiedete Bruckmann auch Religionspädagogin Michaela Gobs-Knoche. Sie begleitet im zweiten Jahr ihres Vorbereitungsdienstes Plößel nach Niederwerrn.

Der Gemeinde versprach Dekan Bruckmann, die Stelle möglichst schnell und gut wieder zu besetzen. Draußen, hinter der „Arche“, gab es noch einige Grußworte. So beschrieb Erna Rauscher, Mitglied des Kirchenvorstands, Pfarrerin Plößel als eine Seelsorgerin, die mit viel Energie Projekte angegangen, sich aber immer als Teamplayer verstanden habe.

Bericht: Katja Beringer, Foto: Pfr. Dr. Bergler

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