„Schönen Gesang“ pflegten die beiden Künstlerinnen Camille Levecque (Harfe) und Silke Augustinski (Oboe) bei ihrem Konzert in der Christuskirche. Eine Fantasie über die berühmte „Wahnsinnsarie“ aus der Oper Lucia di Lammermoor“ eröffnete das Konzert mit Melodien aus Opern und von Opern inspirierte Kompositionen. Das Englischhorn übernahm die Tenorpartie bei der Arie des Tannhäuser „Dir töne Lob“, während die Harfe in kraftvollen Akkorden die Originalstimme dazu intonierte – ein Paradestück beim Orchestervorspiel eines jeden Harfenisten, wie Camille Levecque dazu erklärte. Die beiden Künstlerinnen wussten Geschichten und Anekdoten zu den ausgewählten Stücken zu erzählen. Die berühmte Siciliana des Turiddu aus der Oper „Cavalleria rusticana“ war ein weiterer Edelstein im Programm.

Oboe und Harfe mischten sich im Zusammenspiel zu einem vielfarbigen Gesamtklang. Melancholisch, der menschlichen Stimme gleich, erhob sich das Englischhorn über die Harmonien, die vieltönig von der Harfe bereitet wurden. Ansatzlos, virtuos und warm im Ton fügte sich das Spiel von Silke Augustinski zu den perlenden Arpeggien und vollgriffigen Akkorden von Camille Levecque. Das Publikum dankte für den Ausflug zur Oper mit lang anhaltendem Applaus und wurde mit einer Melodie von Georges Bizet als Zugabe belohnt.

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