Fair zu handeln gerade auch mit den Schwächeren in der ganzen einen Welt,

dafür stehen der Weltladen und die Menschen dahinter und erinnern uns an die eigentlich selbstverständliche Fairness, zu der wir alle verpflichtet sind, nicht zuletzt durch das christliche Liebesgebot.

Anlässlich dieses Jubiläums referierte Burkard Kömm zu einer Gemeinschaftsveranstaltung des Arbeitskreises Ökumene, der kath. Erwachsenenbildung und des Weltladens in die Christuskirche über „Wo Krankheit arm macht. Gesundheit in der Einen Welt“.

Herr Kömm, Industriekaufmann, Intensiv-Krankenpfleger, mit akademischem Master im Gesundheitswesen, war in Südamerika und Afrika tätig. In Nigeria hat er eine Krankenversicherung für die Arme mit aufgebaut, arbeitete einige Jahre in Kenia für die GTZ, ist jetzt Geschäftsführer des DAHW Würzburg. Armut ist auch an den Gesundheitsausgaben erkennbar, im Durchschnitt Hundertstel pro Person in Kenia im Vergleich zu uns. Da sind Aufbau funktionierender Sozialstrukturen, ein Gesundheitswesen, das von den Menschen angenommen wird, lokale Verantwortungsträger, und damit Bildungsanstrengungen notwendig. Eine große Aufgabe, aber vieles ist auch schon besser geworden, und Menschen aus Afrika sind darüber zunehmend stolz.

Wir in Deutschland können das durch Hilfsorganisationen und finanziell unterstützen. Und wir können uns zivilgesellschaftlich und politisch für fairen Handel in der Einen Welt einsetzen, damit angemessene Bezahlung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen überall ernster genommen werden.

W. Weich

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